Kategorie:Qualitätsmanagement

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[Bearbeiten] 1 Beschreibung

Das Qualitätsmanagement kann als ein Verfahren zur Verbesserung sämtlicher bei der Produktion beteiligter Prozesse bezeichnet werden.

Dabei wird in unterschiedlicher Stärke das gesamte Unternehmen auf Aspekte der Qualität ausgerichtet. Dieses oberste Ziel wird sowohl auf strategischer als auch auf operativer Ebene in Form eines fortwährenden Verbesserungsprozesses umgesetzt. Der Anspruch hierbei ist, dass sich Qualitätsmanagement nicht auf die technischen Funktionen zur Sicherstellung der Produktqualität beschränkt, sondern eine aktive Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden herbeiführen soll. Damit werden der Kunde und seine Bedürfnisse Maßstab für die Erstellung von Qualitätskriterien.

[Bearbeiten] 2 Unterscheidung

Einen Überblick über die Qualitätskontrolle und -sicherung von Informationsdienstleistungen mit dem Ansatz des Qualitätsmanagements geben Rittberger (Rittberger 2004) und Kempa (Kempa, 2002). Kovac und Kollegen (Kovac et al., 1997) weisen auf die zwei zentralen Schritte bei der Einführung eines Qualitätsmanagements hin:

  • “clearly define what the organization means by quality in general and data quality in particular”
  • “develop a set of metrics that measures the important dimensions of data quality for the organization and that can be linked to the organization’s general goals and objectives”

Eppler und Wittig (Eppler/Wittig, 2000) gehen in ihrem Ansatz einen Schritt weiter und fordern die Einhaltung der Punkte:

  • „provide a systematic and concise set of criteria according to which information can be evaluated“
  • „provide a scheme to analyze and solve information quality problems“
  • „provide the basis for information quality measurement and proactive management“
  • „provide the research community with a conceptual map that can be used to structure a variety of approaches, theories, and information quality related phenomena.“

Die zentralen drei Aspekte des Qualitätsmanagements bei der Produktion von Datenbanken sind dagegen nach Kempa die Produktionsplanung, die Produktionssteuerung und die Qualitätssicherungsstellen (Kempa, 2002: 145).

In Anlehnung an Bruhn entwickelt Rittberger drei Kennzeichen des Informationsqualitätsmanagements:

  1. "Produktionsprozess, der häufig eine hohe Interaktion zwischen Anbieter und Nachfrage bedingt"
  2. "die Kompetenz der Produzenten und des Kundenkontaktpersonals"
  3. "das Endprodukt, welches durch eine grosse Anzahl, meist leicht diffuser Kriterien gekennzeichnet ist."


[Bearbeiten] 3 Literaturhinweise

Bruhn, Manfred (2000): Qualitätsmanagement für Dienstleistungen. Grundlagen, Konzepte, Methoden. Heidelberg.

Eppler, Martin J.; Wittig, Dörte (2000): Conceptualizing information quality: A review of information quality frameworks from the last ten years. In: Proceedings of the 2000 Conference on Information Quality.

Kempa, Sonja (2002): Qualität von Online-Fachinformation. Düsseldorf.

Kovac, Rita; W. Lee, Yang; Pipino, Leo L. (1997). Total Data Quality Management: The Case of IRI. In: Proceedings of the Second Conference on Information Quality.

Rittberger, Marc (2004): Informationsqualität. In: Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis. Kuhlen, R., Seeger, T., und Strauch, D. (eds.); München: Saur, Kap. B 17, 315-321

Wikipediaartikel zu European Foundation for Quality Management http://de.wikipedia.org/wiki/European_Foundation_for_Quality_Management

Wikipediaartikel zu ISO 9001 http://de.wikipedia.org/wiki/ISO_9001

Wikipediaartikel zu Qualitätsmanagement http://de.wikipedia.org/wiki/Qualit%C3%A4tsmanagement

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